Kompetenzzentrum für Materialfeuchte

Gezielte Struvitkristallisation von Perkolationswasser einer Trockenfermentationsanlage TP2: Kristallisation von MAP (= Struvit) im Pilotmaßstab mittels P-RoC-Technologie

  • Ansprechpartner:

    Dipl.-Geoök. Anke Ehbrecht

    Dr.-Ing. Rainer Schuhmann

  • Projektgruppe:

    Umwelttechnologie

    Projektpersonal: R. Schuhmann, A. Ehbrecht, R. Oberle

  • Förderung:

    Bundesministerium für Bildung und Forschung [BMBF]

    KMU-Innovativ-Projekt

    Projektlaufzeit: 01.08.2013 – 31.07.2015

  • Partner:

    Alltech Dosieranlagen GmbH, Weingarten

    Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde

Die Struvitkristallisation an Anlagenteilen wie z. B. Pumpen und Schieber stellt ein bekanntes Problem auf kommunalen Kläranlagen dar – vor allem mit biologischer P-Elimination. Die MAP-Inkrustation hat hier ihre Ursache in der Entgasung des im Faulschlamm gelösten CO2 beim Verlassen des Faulbehälters und den dadurch aus-gelösten Anstieg des pH-Wertes. Dadurch wird die bereits übersättigte Lösung in den zur Kristallisation begünstigenden pH-Bereich gebracht und die Struvitbildung findet statt. Im Zusammenhang mit der Trockenfermentationsanlage bedeutet dies eine 1-2x jährliche Reinigung von Rohrabschnitten der Anlage.

Ziel des Vorhabens ist neben der Schaffung einer Betriebssicherheit von Trockenfer-mentationsanlagen die Nährstoffentfrachtung der Abwässer aus der stofflichen und energetischen Verwertung der Biomasse.

Trotz umfangreicher Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen der bestehenden BEKON-Anlage konnte die Funktion des P-RoC-Verfahrens belegt werden.

 

                               

                                                   Befüllung der Rotteboxen

 

Schlussbericht:

https://www.tib.eu/de/suchen/id/TIBKAT:88654937X/Gezielte-Struvitkristallisation-von-Perkolationswasser?cHash=090ebc6e1d33e5a9613f4b1a145e061f